Hemis-Festival: Masken und Erinnerung (24.–25. Juni)

29. April 2026

Hoch in den Bergen Ladakhs, wo die Landschaft beinahe außerweltlich wirkt, erwachen die Innenhöfe des Hemis-Klosters während des Hemis-Festivals mit stiller Intensität zum Leben.

Das Festival wird zu Ehren von Guru Padmasambhava gefeiert und geht auf das 8. Jahrhundert zurück, als er, so der Glaube, den Buddhismus in die Himalaya-Region brachte. Seine Gegenwart wird nicht allein durch Worte in Erinnerung gerufen, sondern durch Bewegung, Rhythmus und Ritual.

Die eindrucksvollsten Momente entfalten sich in den Cham-Tänzen. Mönche in kunstvollen Masken und mehrlagigen Gewändern bewegen sich in langsamen, bewussten Mustern und erzählen Geschichten von Gut und Böse, von Schutz und Verwandlung. Jede Geste trägt Bedeutung, auch wenn man sie nicht vollständig versteht. Man spürt sie in der Stille des Publikums, in der Art, wie die Zeit langsamer zu vergehen scheint.

Einmal alle zwölf Jahre wird ein riesiges Thangka von Guru Padmasambhava entrollt und zieht Pilger aus der ganzen Region an.

Für einige Tage wird das Kloster zu mehr als einem Ort des Gebets. Es wird zu einer lebendigen Erinnerung, in der Glaube nicht nur betrachtet, sondern erfahren wird.

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