Sri Lanka hat einen wichtigen Schritt zur Stärkung seines Tourismussektors unternommen: Das Parlament hat neue Regelungen im Rahmen des Einwanderungs- und Auswanderungsgesetzes verabschiedet, die Reisenden aus 40 Ländern eine kostenlose Visumsmöglichkeit bieten. Die Maßnahme ist Teil umfassenderer Bemühungen der Regierung, mehr internationale Besucher anzuziehen und Reisen nach Sri Lanka einfacher und attraktiver zu machen.
Nach den neuen Regelungen erhalten berechtigte Reisende ein kostenloses Besuchervisum für 30 Tage. Dennoch müssen Besucher weiterhin die erforderlichen Reiseformalitäten erfüllen, einschließlich der Beantragung einer elektronischen Reisegenehmigung (ETA). Die wichtigste Änderung besteht darin, dass die Visumgebühr erlassen wird.
Die Liste der berechtigten Länder umfasst wichtige Quellmärkte wie das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, die Schweiz, China, Indien, Japan, Südkorea, Malaysia, Russland, Thailand, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und mehrere weitere Länder. Zuvor war Sri Lankas kostenloses Visumangebot auf nur sieben Länder beschränkt: China, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, Russland und Thailand. Die neue Genehmigung erweitert diesen Vorteil erheblich und öffnet die Tür für ein deutlich breiteres internationales Publikum.
Während der Gebührenerlass voraussichtlich zu einem geschätzten Verlust von USD 75 Millionen an Visumgebühren führen wird, geht die Regierung davon aus, dass dadurch rund 247.000 zusätzliche Touristen ins Land kommen könnten. Diese zusätzlichen Ankünfte sollen etwa USD 317 Millionen an Tourismuseinnahmen generieren, was einem prognostizierten Nettogewinn von USD 242 Millionen entspricht.
Für Reisende macht diese Entwicklung Sri Lanka zu einem noch attraktiveren Reiseziel, insbesondere für Kurzurlaube, Kulturreisen, Strandaufenthalte, Wildtiererlebnisse und Luxusreisen auf der ganzen Insel.
Die Entscheidung unterstreicht Sri Lankas anhaltenden Fokus darauf, die Tourismuswirtschaft wieder aufzubauen und auszubauen, indem Einreisebarrieren reduziert und mehr internationale Reisende dazu ermutigt werden, das Land zu entdecken.