Kaziranga setzt auf Astrotourismus, um längere und umweltschonendere Besuche zu fördern.

Januar 12, 2026

Der Kaziranga-Nationalpark und das Tigerreservat erproben Astrotourismus als durchdachte Möglichkeit, die Aufenthaltsdauer der Besucher zu verlängern, ohne den Druck auf die wichtigsten Lebensräume der Wildtiere zu erhöhen. Laut offiziellen Angaben zielt die Initiative darauf ab, den Tourismus zu diversifizieren und gleichzeitig den Naturschutz in den Mittelpunkt zu stellen.

Der Park veranstaltete kürzlich ein Astro-Guide-Trainingslager im Rhinoland Park in Burrapahar , das Sternenbeobachtungen als ökologisch sinnvolle Ergänzung zu Tagessafaris etablierte. Inspiriert von internationalen Modellen in Chile, Neuseeland und Namibia, untersuchte das Programm die Kombination von Naturerlebnissen am Tag mit geführten Sternenbeobachtungen nach Einbruch der Dunkelheit.

Die Parkverwaltung hob hervor, dass solche Erlebnisse längere und intensivere Besuche fördern und gleichzeitig die Belastung wichtiger Wildtiergebiete verringern könnten. Experten betonten zudem die Wichtigkeit der Reduzierung von Licht- und Lärmbelästigung in der Umgebung von Schutzgebieten und wiesen auf deren Auswirkungen auf die Tierwelt und die Sichtbarkeit des Nachthimmels hin.

Astronomieexperten des Prager Amateurastronomenverbands und Spezialisten der Andamanen leiteten Workshops zu Sternenbeobachtung, Astrofotografie und kulturellen Erzählungen rund um den Nachthimmel. Offizielle Vertreter erklärten, die Vision von „Cosmic Kaziranga“ ziele darauf ab, Naturschutz, Wissenschaft, Kultur und die Sicherung des lokalen Lebensunterhalts durch verantwortungsvollen, umweltschonenden Tourismus miteinander zu verbinden.

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