Indien hat zwei weitere Gebiete in die globale Ramsar-Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung aufgenommen und damit vor dem Weltfeuchtgebietstag am 2. Februar einen bedeutenden Meilenstein im Naturschutz gesetzt. Die Ankündigung erfolgte durch das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Klimawandel, wodurch sich die Gesamtzahl der Ramsar-Gebiete in Indien auf 98 erhöht.
Die neu anerkannten Feuchtgebiete sind das Patna Bird Sanctuary in Uttar Pradesh und Chhari Dhand in Gujarat. Premierminister Narendra Modi begrüßte diese Entwicklung und betonte, dass sie Indiens wachsendes Engagement für den Schutz der biologischen Vielfalt widerspiegele. Seit 2014 hat sich das Ramsar-Netzwerk des Landes fast vervierfacht.
Obwohl das Patna Bird Sanctuary das kleinste Vogelschutzgebiet in Uttar Pradesh ist, beherbergt es jeden Winter Zehntausende von Zugvögeln, darunter Pelikane und Löffler. Im Gegensatz dazu spielt Chhari Dhand, ein saisonales Wüstenfeuchtgebiet in Kutch, eine wichtige Rolle als Zwischenstation für Zugvögel und Lebensraum für Flamingos und seltene Wüstentiere.
Zusammen unterstreichen die beiden Gebiete die ökologische Vielfalt und den Naturschutzwert der Feuchtgebiete Indiens.