Elefantenritte am Amer Fort in Jaipur, einst ein unverzichtbares Erlebnis für internationale Besucher, verschwinden zunehmend aus den Reiseplänen. Lokale Reisebüros, Reiseleiter und Tourismusfachleute berichten, dass die meisten ausländischen Reiseveranstalter diese Ritte nicht mehr in ihre Programme aufnehmen, was einen allgemeinen Trend hin zu verantwortungsbewusstem und tierfreundlichem Tourismus widerspiegelt.
Noch vor einem Jahrzehnt galt ein Elefantenritt weithin als unverzichtbarer Bestandteil eines Besuchs des Amer-Forts. Heute zeigen internationale Reisende jedoch kaum noch Interesse an diesem Erlebnis und entscheiden sich zunehmend für Tierheime und andere ethische Alternativen.
Tierschutzkampagnen internationaler Organisationen und Aktivisten haben dazu beigetragen, die Vorlieben der Touristen zu verändern. Bedenken hinsichtlich der Behandlung der Elefanten sowie steigende Kosten und frühere Sicherheitsprobleme haben die Nachfrage weiter verringert.
Das Amer Fort bleibt zwar eine wichtige Attraktion auf den Reiserouten durch Jaipur, doch die traditionelle Elefantensafari gilt nicht mehr als absolutes Muss. Ein Rückgang der internationalen Touristenankünfte in den letzten Jahren hat ebenfalls zum Nachfragerückgang beigetragen und signalisiert einen umfassenderen Wandel in der Art und Weise, wie Besucher das Kulturerbe Rajasthans erleben.